Raus aus der Monotonie: Wie Zwift meinen Alltag aufgebrochen hat

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Mit weiteren Tools wie dem „Zwift Click“ kannst du beim Fahren sofort in den nächsten Gang über die Steuerung schalten, ohne in der App die Werte zu verändern.


Umwelt schützen im Alltag- 10 einfache Dinge die wirklich etwas bewirken

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Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Umwelt im Alltag zu schützen, wird deshalb für immer mehr Menschen zu einem wichtigen Ziel. 

Weltweit nehmen Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen zu, auch in Deutschland werden die Folgen immer deutlicher1. Angesichts dieser Entwicklungen fühlen sich viele Menschen machtlos. Kann das eigene Verhalten überhaupt etwas bewirken?

Die Antwort ist Ja!

Klimaschutz fängt nicht erst bei politischen Entscheidungen oder internationalen Vereinbarungen an. Selbst unser Alltagsleben wirkt sich auf die Umwelt aus. Die Entscheidungen, die wir in Bezug auf unsere Ernährung, unsere Mobilität und unsere Konsumgüter treffen, beeinflussen alle unseren ökologischen Fußabdruck. Eine einzelne Person kann den Klimawandel zwar nicht allein aufhalten, aber viele kleine Veränderungen können zusammen eine große Wirkung erzielen.

In diesem Beitrag erfährst du wie du vom Frühstück bis zum Feierabend Schritt für Schritt nachhaltiger Leben kannst. 

Nachhaltig in den Tag starten

Der erste Kaffee ist fertig, die Tasche ist gepackt und das Frühstück steht auf dem Tisch. Noch bevor du das Haus verlässt, hast du bereits viele Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf die Umwelt haben. Schon kleine Gewohnheiten können einen Unterschied machen.

1. Weniger tierische Produkte konsumieren

Nicht jedes Frühstück muss tierische Produkte enthalten. Pflanzliche Alternativen oder ein gelegentlich vegetarisches Frühstück können dazu beitragen, Ressourcen einzusparen. Das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass bei der Produktion von auf Soja oder Weizen basierenden Fleischersatzprodukten lediglich etwa 10 % der Treibhausgase emittiert werden, die bei der Herstellung der gleichen Menge Rindfleisch entstehen2. Bereits kleine Veränderungen, wie ein oder zwei fleischfreie Tage pro Woche leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

2. Mehrweg statt Einweg

Eine wiederverwendbare Trinkflasche, Brotdose oder ein Mehrweg- Kaffeebecher begleiten sich dich oft über viele Jahre. Mehrweg ist in der Regel umweltfreundlicher als Einweg, vor allem wenn die Verpackung oft wiederbefüllt wird und regional im Umlauf bleibt. Das gilt besonders für Flaschen; Einweg-Glas schneidet aus Umweltsicht deutlich schlechter ab als Mehrweg-Glas, und bei Mehrwegbechern nennt das Umweltbundesamt mindestens zehn, besser über 25 Nutzungen als Faustregel.3

Klimafreundlich unterwegs

Auch auf dem Weg zur Arbeit oder zur Universität lassen sich einfache Maßnahmen zum Umweltschutz in den Alltag integrieren. Die Wahl des Verkehrsmittels beeinflusst nicht nur den eigenen CO₂-Fußabdruck, sondern auch das Verkehrsaufkommen und den Energieverbrauch. Oft reichen schon kleine Veränderungen aus, um nachhaltiger unterwegs zu sein.

3. Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Der Verkehrssektor gehört zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Bei längeren Strecken lohnt sich der Bus oder Zug im Gegensatz zum Auto4. Für kurze Strecken könntest du das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen und tust ganz nebenbei noch etwas für deine Gesundheit. 

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4. Fahrgemeinschaften bilden

Nicht jede Autofahrt lässt sich vermeiden, aber vielleicht gibt es Personen, die das gleiche Ziel haben. Das Umweltbundesamt gibt für Pkw im Durchschnitt etwa 164 g CO₂-Äquivalente pro Personenkilometer bei typischer Besetzung (rund 1,4 Personen) an. Bildet man eine Fahrgemeinschaft, verteilen sich die Emissionen auf mehrere Personen5. Besonders bei regelmäßigen Pendelstrecken, etwa zur Arbeit oder Ausbildung, auf längeren Distanzen, wo sich die Einsparung pro Kilometer stark summiert und im ländlichen Raum, wo Bus und Bahn selten fahren und das Auto ohnehin nötig ist lohnen sich Fahrgemeinschaften.

Umweltschutz im Einkaufskorb

Nach dem Arbeitsweg steht für viele noch ein Einkauf an. Zwischen den vollen Regalen und der großen Auswahl fällt die Entscheidung für das Klima oft nicht leicht. Doch gerade hier hast du die Möglichkeit, mit jedem Einkauf einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Schon kleine Veränderungen bei der Auswahl von Lebensmitteln und Produkten können langfristig einen großen Unterschied machen.

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5. Regional und saisonal einkaufen

Wenn Produkte zur Saison im Freiland angebaut werden, ist ihr CO₂‑Fußabdruck deutlich niedriger als bei Ware aus beheizten Gewächshäusern oder Flugimporten. Studien zeigen etwa, dass Winter‑Erdbeeren aus dem Gewächshaus einen vielfach höheren CO₂‑Ausstoß haben als saisonale Freilanderdbeeren, und dass ein importierter Apfel aus Übersee etwa doppelt so hohe Emissionen verursachen kann wie ein regionaler Saisonapfel. Besonders ungünstig ist sogenanntes „Flugobst“, das per Flugzeug eingeflogen wird und ein Vielfaches der Emissionen von Schiff‑ oder Lkw‑Transporten verursacht6.

6. Verpackungen vermeiden

Viele Obst- und Gemüsesorten brauchen gar keine zusätzliche Plastikverpackung – sie dient vor allem der Logistik und dem Marketing. Weniger Einwegverpackung bedeutet weniger Ressourcenverbrauch (Erdöl, Energie) und weniger Abfall, der entsorgt oder recycelt werden muss. Gerade dünne Plastikfolien und -schalen werden oft nur einmal genutzt und landen dann im Restmüll oder als Plastikmüll in der Umwelt. Inzwischen gibt es sogar schon mehrere „Unverpackt- Läden“ in denen Kund:innnen ihre eigenen Verpackungen mitbringen können7.

7. Bewusst einkaufen

Wer Mahlzeiten im Voraus plant und eine Einkaufsliste schreibt, kauft deutlich seltener auf Verdacht oder aus einem Impuls heraus Dinge, die später ungenutzt verderben. Das reduziert Lebensmittelabfälle, und damit auch die Ressourcen, die für Anbau, Verarbeitung, Transport und Kühlung dieser Produkte eingesetzt wurden.  Gute Einkaufsplanung ist ein zentraler Schritt um weniger wegzuwerfen und dadurch Klima, Böden und Wasser zu schützen. 8

Umweltschutz im Alltag zu Hause

Wieder zu Hause beginnt endlich der Feierabend. Es wird geduscht, gekocht und vielleicht noch die Lieblingsserie weitergeschaut. Doch auch in den eigenen vier Wänden gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen. Mit kleinen Veränderungen im Alltag kannst du Energie und Wasser sparen und so deine Ökobilanz verbessern.

8. Licht ausschalten

Oftmals vergisst man schnell das Licht auszuschalten, wenn man einen Raum verlässt, doch hier lässt sich so viel Energie einsparen. Achte darauf, ob du das Licht gerade wirklich brauchst, und hänge dir, wenn es dir hilft, einen kleinen Zettel neben die Tür. Du könntest auch über die Anschaffung von LED- Lampen nachdenken. Klassische Glühbirnen setzen nur etwa einen kleinen Teil der aufgenommenen Energie in Licht um, der Rest wird als Wärme „verheizt“. LEDs nutzen einen viel größeren Anteil des Stroms für Licht und kommen je nach Quelle auf etwa 80–90% weniger Stromverbrauch bei gleicher Helligkeit. Eine Glühlampe mit zum Beispiel 60–75 Watt lässt sich oft durch eine LED mit etwa 8–10 Watt ersetzen, ohne dass es merklich dunkler wird.9

9. Wassersparend duschen

Du könntest einen wassersparenden Duschkopf einbauen, der den Wasserdurchfluss reduziert. Wenn du weniger Wasser nutzt, muss weniger Wasser gefördert, aufbereitet, verteilt und später als Abwasser gereinigt werden. Dafür werden Pumpen, Aufbereitungsanlagen und Klärwerke betrieben, die Energie verbrauchen und so Treibhausgase verursachen; jede eingesparte Wassermenge senkt diesen Energiebedarf und damit auch die CO₂‑Emissionen10. Gleichzeitig werden Flüsse, Seen und Grundwasser weniger belastet, was Lebensräume für Tiere und Pflanzen stabiler hält und Übernutzung oder Absenkung von Grundwasserspiegeln vorbeugt – gerade in trockeneren oder empfindlichen Regionen ist das wichtig.

8. Stoßlüften statt Dauerlüften

Besonders im Sommer wird es im Zimmer oft warm und das Fenster bleibt auf Kipp, allerdings erhöhen dauerhaft gekippte Fenster den Energieverbrauch drastisch. Ein gekipptes Fenster bewirkt einen konstanten Luftaustausch, bei dem warme Raumluft nach draußen entweicht und kalte Außenluft nachströmt. Die Heizung muss diese einströmende kalte Luft immer wieder aufwärmen, was den Energiebedarf deutlich erhöht11. Besser ist es, du öffnest mehrere deiner Fenster für kurze Zeit weit.

Ein Tag ist geschafft, und morgen?

Der Klimawandel lässt sich nicht mit einer einzigen Handlung aufhalten – aber jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Suche dir am besten einen oder zwei Tipps aus diesem Beitrag aus und probiere sie in deinem Alltag aus. Oft sind es die kleinen Gewohnheiten, die langfristig den größten Unterschied machen. Welchen Tipp möchtest du als Erstes umsetzen?

Quellen:

  1. https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-folgen-deutschland-100.html
  2. https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/fleischersatz-auf-pflanzenbasis-bester-umweltbilanz
  3. https://www.bundesumweltministerium.de/faq/wie-ist-die-oekobilanz-von-mehrwegbechern-im-vergleich-zu-einwegbechern-sind-mehrwegbecher-tatsaechlich-oekologisch-besser-als-einwegbecher
  4. https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/wie-umweltfreundlich-sind-auto-zug-schiff-co-im
  5. https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/vtv_2024_pv_tab_pdf.pdf
  6. https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/sportdidaktik/Forschung/Klima_bewegt_/Hintergrundinfos/Saison-Laufspiel_HGI.pdf
  7. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/32307.html
  8. https://www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/gut-planen
  9. https://www.verbund.com/de/privat/themenwelten/energie-wiki/energiesparlampe-led
  10. https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wassersparen
  11. https://www.srf.ch/audio/ratgeber/richtig-lueften-beim-heizen?id=e6c2b9ce-9c32-447f-84ab-8fe1d8d9ce54