Raus aus der Monotonie: Wie Zwift meinen Alltag aufgebrochen hat

Ein Blockeintrag

Mit weiteren Tools wie dem „Zwift Click“ kannst du beim Fahren sofort in den nächsten Gang über die Steuerung schalten, ohne in der App die Werte zu verändern.


Umwelt schützen im Alltag- 10 einfache Dinge die wirklich etwas bewirken

Bildquelle: Pixabay (lizenzfrei)

Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Umwelt im Alltag zu schützen, wird deshalb für immer mehr Menschen zu einem wichtigen Ziel. 

Weltweit nehmen Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen zu, auch in Deutschland werden die Folgen immer deutlicher1. Angesichts dieser Entwicklungen fühlen sich viele Menschen machtlos. Kann das eigene Verhalten überhaupt etwas bewirken?

Die Antwort ist Ja!

Klimaschutz fängt nicht erst bei politischen Entscheidungen oder internationalen Vereinbarungen an. Selbst unser Alltagsleben wirkt sich auf die Umwelt aus. Die Entscheidungen, die wir in Bezug auf unsere Ernährung, unsere Mobilität und unsere Konsumgüter treffen, beeinflussen alle unseren ökologischen Fußabdruck. Eine einzelne Person kann den Klimawandel zwar nicht allein aufhalten, aber viele kleine Veränderungen können zusammen eine große Wirkung erzielen.

In diesem Beitrag erfährst du wie du vom Frühstück bis zum Feierabend Schritt für Schritt nachhaltiger Leben kannst. 

Nachhaltig in den Tag starten

Der erste Kaffee ist fertig, die Tasche ist gepackt und das Frühstück steht auf dem Tisch. Noch bevor du das Haus verlässt, hast du bereits viele Entscheidungen getroffen, die Einfluss auf die Umwelt haben. Schon kleine Gewohnheiten können einen Unterschied machen.

1. Weniger tierische Produkte konsumieren

Nicht jedes Frühstück muss tierische Produkte enthalten. Pflanzliche Alternativen oder ein gelegentlich vegetarisches Frühstück können dazu beitragen, Ressourcen einzusparen. Das Umweltbundesamt hat festgestellt, dass bei der Produktion von auf Soja oder Weizen basierenden Fleischersatzprodukten lediglich etwa 10 % der Treibhausgase emittiert werden, die bei der Herstellung der gleichen Menge Rindfleisch entstehen2. Bereits kleine Veränderungen, wie ein oder zwei fleischfreie Tage pro Woche leisten einen Beitrag zum Klimaschutz.

2. Mehrweg statt Einweg

Eine wiederverwendbare Trinkflasche, Brotdose oder ein Mehrweg- Kaffeebecher begleiten sich dich oft über viele Jahre. Mehrweg ist in der Regel umweltfreundlicher als Einweg, vor allem wenn die Verpackung oft wiederbefüllt wird und regional im Umlauf bleibt. Das gilt besonders für Flaschen; Einweg-Glas schneidet aus Umweltsicht deutlich schlechter ab als Mehrweg-Glas, und bei Mehrwegbechern nennt das Umweltbundesamt mindestens zehn, besser über 25 Nutzungen als Faustregel.3

Klimafreundlich unterwegs

Auch auf dem Weg zur Arbeit oder zur Universität lassen sich einfache Maßnahmen zum Umweltschutz in den Alltag integrieren. Die Wahl des Verkehrsmittels beeinflusst nicht nur den eigenen CO₂-Fußabdruck, sondern auch das Verkehrsaufkommen und den Energieverbrauch. Oft reichen schon kleine Veränderungen aus, um nachhaltiger unterwegs zu sein.

3. Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Der Verkehrssektor gehört zu den größten Verursachern von Treibhausgasemissionen. Bei längeren Strecken lohnt sich der Bus oder Zug im Gegensatz zum Auto4. Für kurze Strecken könntest du das Fahrrad nehmen oder zu Fuß gehen und tust ganz nebenbei noch etwas für deine Gesundheit. 

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4. Fahrgemeinschaften bilden

Nicht jede Autofahrt lässt sich vermeiden, aber vielleicht gibt es Personen, die das gleiche Ziel haben. Das Umweltbundesamt gibt für Pkw im Durchschnitt etwa 164 g CO₂-Äquivalente pro Personenkilometer bei typischer Besetzung (rund 1,4 Personen) an. Bildet man eine Fahrgemeinschaft, verteilen sich die Emissionen auf mehrere Personen5. Besonders bei regelmäßigen Pendelstrecken, etwa zur Arbeit oder Ausbildung, auf längeren Distanzen, wo sich die Einsparung pro Kilometer stark summiert und im ländlichen Raum, wo Bus und Bahn selten fahren und das Auto ohnehin nötig ist lohnen sich Fahrgemeinschaften.

Umweltschutz im Einkaufskorb

Nach dem Arbeitsweg steht für viele noch ein Einkauf an. Zwischen den vollen Regalen und der großen Auswahl fällt die Entscheidung für das Klima oft nicht leicht. Doch gerade hier hast du die Möglichkeit, mit jedem Einkauf einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Schon kleine Veränderungen bei der Auswahl von Lebensmitteln und Produkten können langfristig einen großen Unterschied machen.

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5. Regional und saisonal einkaufen

Wenn Produkte zur Saison im Freiland angebaut werden, ist ihr CO₂‑Fußabdruck deutlich niedriger als bei Ware aus beheizten Gewächshäusern oder Flugimporten. Studien zeigen etwa, dass Winter‑Erdbeeren aus dem Gewächshaus einen vielfach höheren CO₂‑Ausstoß haben als saisonale Freilanderdbeeren, und dass ein importierter Apfel aus Übersee etwa doppelt so hohe Emissionen verursachen kann wie ein regionaler Saisonapfel. Besonders ungünstig ist sogenanntes „Flugobst“, das per Flugzeug eingeflogen wird und ein Vielfaches der Emissionen von Schiff‑ oder Lkw‑Transporten verursacht6.

6. Verpackungen vermeiden

Viele Obst- und Gemüsesorten brauchen gar keine zusätzliche Plastikverpackung – sie dient vor allem der Logistik und dem Marketing. Weniger Einwegverpackung bedeutet weniger Ressourcenverbrauch (Erdöl, Energie) und weniger Abfall, der entsorgt oder recycelt werden muss. Gerade dünne Plastikfolien und -schalen werden oft nur einmal genutzt und landen dann im Restmüll oder als Plastikmüll in der Umwelt. Inzwischen gibt es sogar schon mehrere „Unverpackt- Läden“ in denen Kund:innnen ihre eigenen Verpackungen mitbringen können7.

7. Bewusst einkaufen

Wer Mahlzeiten im Voraus plant und eine Einkaufsliste schreibt, kauft deutlich seltener auf Verdacht oder aus einem Impuls heraus Dinge, die später ungenutzt verderben. Das reduziert Lebensmittelabfälle, und damit auch die Ressourcen, die für Anbau, Verarbeitung, Transport und Kühlung dieser Produkte eingesetzt wurden.  Gute Einkaufsplanung ist ein zentraler Schritt um weniger wegzuwerfen und dadurch Klima, Böden und Wasser zu schützen. 8

Umweltschutz im Alltag zu Hause

Wieder zu Hause beginnt endlich der Feierabend. Es wird geduscht, gekocht und vielleicht noch die Lieblingsserie weitergeschaut. Doch auch in den eigenen vier Wänden gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen. Mit kleinen Veränderungen im Alltag kannst du Energie und Wasser sparen und so deine Ökobilanz verbessern.

8. Licht ausschalten

Oftmals vergisst man schnell das Licht auszuschalten, wenn man einen Raum verlässt, doch hier lässt sich so viel Energie einsparen. Achte darauf, ob du das Licht gerade wirklich brauchst, und hänge dir, wenn es dir hilft, einen kleinen Zettel neben die Tür. Du könntest auch über die Anschaffung von LED- Lampen nachdenken. Klassische Glühbirnen setzen nur etwa einen kleinen Teil der aufgenommenen Energie in Licht um, der Rest wird als Wärme „verheizt“. LEDs nutzen einen viel größeren Anteil des Stroms für Licht und kommen je nach Quelle auf etwa 80–90% weniger Stromverbrauch bei gleicher Helligkeit. Eine Glühlampe mit zum Beispiel 60–75 Watt lässt sich oft durch eine LED mit etwa 8–10 Watt ersetzen, ohne dass es merklich dunkler wird.9

9. Wassersparend duschen

Du könntest einen wassersparenden Duschkopf einbauen, der den Wasserdurchfluss reduziert. Wenn du weniger Wasser nutzt, muss weniger Wasser gefördert, aufbereitet, verteilt und später als Abwasser gereinigt werden. Dafür werden Pumpen, Aufbereitungsanlagen und Klärwerke betrieben, die Energie verbrauchen und so Treibhausgase verursachen; jede eingesparte Wassermenge senkt diesen Energiebedarf und damit auch die CO₂‑Emissionen10. Gleichzeitig werden Flüsse, Seen und Grundwasser weniger belastet, was Lebensräume für Tiere und Pflanzen stabiler hält und Übernutzung oder Absenkung von Grundwasserspiegeln vorbeugt – gerade in trockeneren oder empfindlichen Regionen ist das wichtig.

8. Stoßlüften statt Dauerlüften

Besonders im Sommer wird es im Zimmer oft warm und das Fenster bleibt auf Kipp, allerdings erhöhen dauerhaft gekippte Fenster den Energieverbrauch drastisch. Ein gekipptes Fenster bewirkt einen konstanten Luftaustausch, bei dem warme Raumluft nach draußen entweicht und kalte Außenluft nachströmt. Die Heizung muss diese einströmende kalte Luft immer wieder aufwärmen, was den Energiebedarf deutlich erhöht11. Besser ist es, du öffnest mehrere deiner Fenster für kurze Zeit weit.

Ein Tag ist geschafft, und morgen?

Der Klimawandel lässt sich nicht mit einer einzigen Handlung aufhalten – aber jede Veränderung beginnt mit einem ersten Schritt. Suche dir am besten einen oder zwei Tipps aus diesem Beitrag aus und probiere sie in deinem Alltag aus. Oft sind es die kleinen Gewohnheiten, die langfristig den größten Unterschied machen. Welchen Tipp möchtest du als Erstes umsetzen?

Quellen:

  1. https://www.tagesschau.de/wissen/klima/klimawandel-folgen-deutschland-100.html
  2. https://www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/fleischersatz-auf-pflanzenbasis-bester-umweltbilanz
  3. https://www.bundesumweltministerium.de/faq/wie-ist-die-oekobilanz-von-mehrwegbechern-im-vergleich-zu-einwegbechern-sind-mehrwegbecher-tatsaechlich-oekologisch-besser-als-einwegbecher
  4. https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/wie-umweltfreundlich-sind-auto-zug-schiff-co-im
  5. https://www.umweltbundesamt.de/system/files/medien/366/bilder/dateien/vtv_2024_pv_tab_pdf.pdf
  6. https://www.hs.mh.tum.de/fileadmin/w00bbr/sportdidaktik/Forschung/Klima_bewegt_/Hintergrundinfos/Saison-Laufspiel_HGI.pdf
  7. https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/ressourcenschonung/einzelhandel-und-umwelt/32307.html
  8. https://www.zugutfuerdietonne.de/tipps-fuer-zu-hause/gut-planen
  9. https://www.verbund.com/de/privat/themenwelten/energie-wiki/energiesparlampe-led
  10. https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/wasser-bewirtschaften/wassersparen
  11. https://www.srf.ch/audio/ratgeber/richtig-lueften-beim-heizen?id=e6c2b9ce-9c32-447f-84ab-8fe1d8d9ce54

Insektenhotels oder Totholz – Was hilft Insekten wirklich?

Auf dem Bild ist das Logo von Nature Gardening Stories zu sehen. Es ist ein  Foto von einer Biene im Inneren einer Blaumohnblüte.

Warum Totholz mehr zum Erhalt der Biodiversität beiträgt als viele Insektenhotels

Liebe Nature Garden Community,

in meinem Naturgarten sehe ich es täglich: Insekten bilden das Fundament unserer Nahrungskette.  Sie reichern unsere Böden mit Nährstoffen an, bestäuben unsere Nutzpflanzen und bescheren uns so reichhaltige Ernten.

Doch die Lebensgrundlage von uns Menschen ist bedroht – „Insektensterben weltweit: Ein ökologisches Armageddon“ so hat es die Heinrich-Böll Stiftung im Jahr 2022 bezeichnet.

Als vermeintliche Antwort auf das Insektensterben finden sich mittlerweile in jedem Baumarktsortiment verschiedene Insektenhotels. Doch oft sind diese so gebaut, dass sie Insekten mehr schaden können, als ihnen zu nützen.

Deshalb geht es in diesem Blogbeitrag um:

  • die häufigsten Fehler bei Insektenhotels
  • wichtige Kriterien für die Auswahl oder den Bau eines Insektenhotels
  • meine Alternative zum Insektenhotel – Gärtnern für Faule
  • Totholz – das Insektenhotel der Natur

Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie unser Leben und das zukünftiger Generationen aussehen wird, wenn duch fortschreitenden Klimawandel und weitere Zerstörung ihrer Lebensräume Insekten von der Erde verschwunden sein werden. Vielen Menschen ist immer noch nicht klar, wie dramatisch die Lage tatsächlich ist: Kein Obst, keine Gemüse und kein Getreide konnte wachsen, ohne dass ein Insekt es bestäubt hat. Keine Bestäubung durch Insekten bedeutet keine Nahrung für uns Menschen.


Um dem Insektensterben entgegen zu wirken, installieren viele Gartenbesitzer*innen Insektenhotels in ihren Gärten. Mit der Auswahl passender Materialien und der richtigen Bauweise bieten Insektenhotels Wildbienen, Hummeln, Marienkäfern und CO. gute Möglichkeiten zu nisten und zu überwintern.

Auf dem Foto ist eine Wildbiene beim Einstieg in ein Insektenhotel zu sehen.

Das Anbringen eines Insektenhotels ist an sich eine gute Idee.

Doch leider ist gut gedacht nicht immer auch gut gemacht.

Insektenhotels versuchen auf kleinstem Raum den natürlichen Lebensraum von Käfern, Wildbienen und anderen Insekten nachzuahmen. Sie werden in unterschiedlichen Formen angeboten. Neben vollmontierten, installationsfähigen Angeboten oder Bausätzen aus dem Handel sind auch zahlreiche Do-It-Yourself-Bastelanleitungen im Internet zu finden.

Um aber für Insekten tatsächlich einen Lebensraum zu bieten, sollten bei der Auswahl und Installation eines Insektenhotels entscheidende Fehler vermieden und einige Kriterien bedacht werden.

Die häufigsten Fehler passieren direkt bei der Konstruktion des Hotels. Oft werden die falschen Bau- oder Füllmaterialien verwendet.

Insektenhotels die mit Stroh, Fichtenzapfen, Holzwolle oder Holzhäckseln gefüllt werden, sind als Versteck oder Kinderstube für Insekten weitgehend nutzlos. Auch farbenfrohe Anstriche sind wenig artgerecht und erfüllen eher dekorative Zwecke.

Weitere häufige Gründe, warum Insektenhotels nicht von Wildbienen oder anderen Insekten besetzt werden, passieren bei der Standortwahl.

Anhand der Checkliste könnt ihr überprüfen, ob eure Insektenhotels den Kriterien entsprechen:

  • Gut durchgetrocknetes Hartholz (Eiche, Esche, Buche, Obstholz)
  • Hohle Schilf- oder Bambusstängel o.Ä.
  • Spezielle gebrannte Tonziegel
  • Pappröhrchen
  • Bienensteine
  • Keine Füllstoffe wie Holzwolle oder Fichtenzapfen
  • Markstängel einzeln am Insektenhotel (Brombeere, Himbeere)
Auf der Abbildung sind unterschiedliche, geeignete Füllmaterialien für Insektenhotels zu sehen. Hartholz, Bienenstein, Schilf und hohle Stängel.
Dies sind geeignete Materialien für das Befüllen von Insektenhotels. Auf den Bildern ist gut zu sehen, dass viele der Röhren verschlossen sind. In diesen haben Wildbienen ihre Brut abgelegt (Bild © LBV)
  • Saubere, glatte Bohrungen ohne Splitter oder sonstige Verunreinigungen
  • Bohrungen immer in die Rindenseite
  • Hohle Bambusstängel intakt und sauber geschnitten
  • Länge jeweils 10-15 cm, hinten immer geschlossen; Durchmesser der Öffnung 2 – 9 mm
Auf dem Bild ist eine Grafik zu sehen, die zeigt in welcher Richtung ins Holz gebohrt werden sollte, wenn dies als Insektenhotel Füllmaterial genutzt werden soll. Dabei wird gezeigt, dass immer in die Rindenseite des Holzes gebohrt werden sollte.
Beim Nutzen von Holzmaterial ist wichtig, dass immer in die Längstseite der Holzfasern gebohrt wird, also in die Rindenseite des Holzes. Querbohrungen neigen zur Rissbildung und somit zum Wassereindrang. (Bild © LBV)
  • An geschützter Stelle oder mit Dach gegen Nässe
  • Besonnter Platz (Ausrichtung Südost bis Südwest)
  • Fest anbringen, darf nicht im Wind schwingen

Auf dem Bild ist ein Insektenhotel abgebildet, dass den Kriterien für sinnvollen Insektenhotels entspricht. Das Hotel ist mit einem Bienenstein, Bambusrohren und einem Holzbalken gefüllt.
So sieht ein sinnvolles Insektenhotel aus: fest installiert, an einem witterungsgeschützten Platz mit einem Dach das Feuchtigkeit abhält. Gefüllt mit passenden Materialien und ohne Farbanstrich (Bild © LBV)
Auf dem Bild ist ein Insektenhotel abgebildet, dass nicht den Kriterien für sinnvolle Insektenhotels entspricht. Das Hotel ist mit bunt angemalten Holzstücken und groben Lochziegeln gefüllt.
So sieht ein sinnloses Insektenhotel aus: ungeignete Materialien, bunter Anstrich, falsche Bohrungen im Holz, zu kurzer Dachüberstand (Bild © Adobestock)

In meinem Garten summt, brummt und krabbelt es einfach überall und das ganz ohne Insektenhotel. Das einzige was ich dafür tue, ist keine Pflanzenmaterialien zu entsorgen.

Ich mähe meinen Blührasen nur ganz selten und lasse „Unkräuter“ und sich natürlich ansiedelnde Planzen wachsen. Denn wenn niemand mehr Brennnesseln im Garten wachsen lässt, finden z.B. die Schmetterlingsraupen vom kleinen Fuchs, dem Admiral oder dem Tagpfauenauge auch keine Nahrung.

Die ökologisch sinnvollste und einfachste Option ist, Insekten im Garten eine natürliche, artgerechte Umgebung zu bieten und somit gar kein Insektenhotel zu benötigen.


Die meisten Gartenbesitzer*innen wünschen sich Artenvielfalt in ihrem Garten, vernichten aber oft ungewollt mit übertriebener Gartenpflege oder unnötigen Aufräumarbeiten den Lebensraum von Insekten.

  • der häufige Einsatz von Rasenmäher oder Laubbläser
  • das Kleinschreddern von Gehölzschnitten und abgestorbenen Pflanzenteilen
  • der sofortige Rückschnitt von verblühten Staudenpflanzen
  • übertriebenes Entfernen vermeintlicher Unkräuter
  • das Entfernen und Zerkleinern von toten Bäumen oder Baumstümpfen

In vielen Gärten gibt es Bereiche die wenig genutzt oder selten betreten werden. Gerade diese Flächen eignen sich in der Gartengestaltung für das Anlegen kleiner Mini-Biotope, die Insekten und anderen Kleintieren und Lebewesen einen idealen Lebensraum bieten.

Das insektenfördernste in meinem Garten ist mit Sicherheit das Totholz. In einigen Ecken lasse ich der Natur einfach seinen Lauf und den jährlichen Gehölzschnitt einfach am Boden liegen. Zudem nutze ich Totholz als Beetumrandung, als Dekoelemente oder Sicht- und Windschutz.

In naturnahen Gärten bildet das Totholz neben Wasser und Nahrung eines der wichtigsten Elemente. Es bietet Nistplätze, Baumaterial und Nahrung für die unterschiedlichsten Insekten und Tiere und trägt somit zum Erhalt der Biodiversität im Lebensraum Garten bei.

Wie einfach es sein kann, Totholz in den eigenen Garten zu integrieren möchte ich euch gerne anhand von ein paar Fotos aus meinem Garten zeigen.

Auf dem Bild ist ein Beet zu sehen, das von loose aufgeschichteten Ästen umrandet ist

Loose Beetumrandung aus Totholz – Im Frühjahr kann man oft beobachten, wie sich Wildbienen, Hummeln, Wespen oder Hornissen am Baumaterial bedienen.

(Bild © kumusini)

Hier habe ich einen Birkenstamm und eine Weidenwurzel in ein Hochbeet gelegt. In den Birkenstamm ist jetzt eine Ameisenkolonie eingezogen

(Bild © kumusini)

Auf dem Bild ist ein Beet zu sehen, in dem zwischen Blumen und anderen Pflanzen ein Birkenstamm und eine Baumwurzel liegen
Auf dem Bild ist ein toter Apfelbaum zu sehen, an dem eine Kletterrose hochwächst

An diesem Stamm eines toten Apfelbaumes lasse ich eine heimische Kletterrosensorte hochwachsen.

In dem Stamm sind viele Insektengänge zu sehen.

(Bild © kumusini)

Eine Natursteinmauer bietet vielen Insekten Unterschlupf. Hier habe ich Natursteine mit Totholz kombiniert. Das Moos speichert Feuchtigkeit und schafft somit Lebensraum für alle Insekten, die auf ein feuchteres Klima angewiesen sind.

(Bild © kumusini)

Auf dem Bild ist eine Natursteinmauer zu sehen in der Äste und Totholz verbaut wurden. Die Steine und die Äste sind mit Moos bewachsen.

Ich weiß, dass ein wilderes Gartendesign nicht jeder Person so gut gefällt wie mir.

Trotzdem hat Totholz und etwas Unordnung im Garten viele Vorteile:

  • es bietet Lebensraum für Insekten und andere Tiere
  • es hilft beim Erhalt der Biodiversität
  • es macht viel weniger Arbeit

Wenn ihr Insektenhotels in euren Gärten anbringen möchtet, dann achtet bitte auf die oben genannten Kriterien.

Die Zeitschrift Ökotest hat im Jahr 2025 einige Insektenhotels getestet. Die teilweise unschönen Ergebnisse der Bewertung findet ihr hier.

Sinnvolle Insektenhotels zum Kauf bieten u.a. der NABU  oder das Naturschutzcenter .

Anleitungen zum artgerechten Selbstbau von Insektenhotels und -Nisthilfen findet ihr bei Insektenhotels.net , beim Landesverbund für Vogel- und Naturschutz Bayern e.V. oder beim NABU.


Wie sieht es in euren Gärten aus? Seid ihr eher im Team Totholz oder im Team Insektenhotel? Was sind eure Ideen für naturnahe Gartengestaltung?

Ich freue mich wie immer auf eure Kommetare 🖤


https://www.boell.de/de/2022/01/12/insektensterben-weltweit-ein-oekologisches-armageddon

https://www.wwf.de/themen-projekte/artensterben/insektensterben

https://altoetting.bund-naturschutz.de/fileadmin/kreisgruppen/altoetting/pdf/Projekte/Zusammenfassungen/MergnerWorkshopTotholz.pdf

https://www.oekotest.de/freizeit-technik/7-Insektenhotels-im-NABU-Check-Darauf-kommt-es-bei-einer-Nisthilfe-an_15383_1.html

https://www.nabu-shop.de/gartentier-produkte/insektenhotels

https://www.naturschutzcenter.de/insektenhotels

https://insektenhotels.net/

https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/insektenhotel-selbst-bauen

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/insekten-helfen/00959.html

Achtsamkeit im Unternehmen – Stress bei Beschäftigten reduzieren

Meditation für mehr Ruhe und Achtsamkeit zur Stressreduzierung
Bildquelle: Pixabay (lizenzfrei)

Einführung

Achtsamkeit im Unternehmen gewinnt zunehmend an Bedeutung. In einer Welt, die geprägt ist von globalen Konflikten, Klimawandel und steigenden Lebenshaltungskosten, ist der Faktor Stress in der Bevölkerung allgegenwärtig.

Wirtschaftliche Erschütterungen sowie innenpolitische und globale Konflikte sorgen für wachsende Unsicherheiten, sowohl im privaten als auch im wirtschaftlichen Bereich. So wurden laut dpa alleine in Deutschland im Jahr 2025 ca. 124.000 Stellen in der Industrie gestrichen¹. 

Die Inflation und Lebenshaltungskosten steigen²  und belasten die Bürgerinnen und Bürger zunehmend. Zudem hat auch die ständige Erreichbarkeit durch digitale Werkzeuge sowie ein wachsender Leistungsdruck einen erheblichen Einfluss auf das Stresslevel³.

Auswirkungen durch Stress

Laut dem Stressreport der TK-Krankenkasse  fühlen sich alleine in Deutschland nach eigener Aussage 66 % der Menschen “häufig oder manchmal gestresst”. 62 % hiervon leiden an psychosomatischen Symptomen wie Rückenverspannungen oder Muskelschmerzen sowie Schlafstörungen und Erschöpfungssymptomen⁴.

Auch intrinsische Faktoren haben einen hohen Einfluss auf das Stresslevel. Laut dem TK Stressreport⁴ sind Ansprüche an die eigene Person der größte Auslöser für Stress. Viele Menschen legen extrem hohe Standards an sich an, können eigene Fehler kaum akzeptieren und setzen unrealistische Ziele. Dies kann schnell Stress auslösen und zudem zu depressiven Verstimmungen führen⁵. Durch die wachsende Möglichkeit der Arbeit im Homeoffice sind Beschäftigte zudem selbst angehalten, “Arbeitszeiten und Pausen sowie Arbeitsgestaltung und Selbstorganisation neu zu denken”³ (S. 5).

Viele dieser Stressfaktoren werden durch die Erwerbstätigkeit ausgelöst, so dass Unternehmen zum Handeln gefordert sind. Für Arbeitgeber gibt es jedoch Möglichkeiten, ein aktives Gesundheitsmanagement für die Beschäftigten zu betreiben. Neben Angeboten wie Betriebssport deuten Studien⁶,⁷ darauf hin, dass sich Resilienztraining in einer Welt zunehmenden Stresses bewährt. Achtsamkeit ist hier das Stichwort für Sie.

Definition & Geschichte von Achtsamkeit

Das Konzept Achtsamkeit findet seinen Ursprung in der buddhistischen Lehre und meint heute “das absichtsvolle Gegenwärtigsein unseres Geistes bei allem, was gerade im Moment geschieht, bei Empfindungen des Körpers, Bewegungen des Geistes, Wahrnehmungen und Gefühlen, ohne dass diese beurteilt werden”⁸ .

Dadurch sollen physische und psychische Impulse, die sonst unbewusst auftreten, wahrgenommen werden, um die daraus resultierende Handlung bewusster steuern zu können. Menschen sind häufig mit den Gedanken nicht im Hier und Jetzt, sondern in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Dadurch “bemerken [Menschen] weder die Signale unseres Körpers noch unsere Bedürfnisse oder Belastungsgrenzen”³ (S. 9)

Als Vorreiter des Konzepts Achtsamkeit der Moderne und der Stressbewältigung gilt der Molekularbiologe John Kabatt-Zinn. Er entwickelte 1979 das 8-wöchige Mindfulness Based Stress Reduction-Programm (kurz: MBSR-Programm, übersetzt: Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion) das sich in den folgenden Jahren weit verbreitet hat und heutzutage “weltweit im Gesundheitsbereich[…] sowie in Unternehmen erfolgreich angewendet [wird]”⁹. Das Programm verbindet Meditationen mit Ansätzen aus der Psychologie und Stressbewältigungsstrategien⁹ und soll es den Anwendenden kurz gesagt ermöglichen, körperliche Warnsignale wahrzunehmen und alternative Handlungsoptionen zu entwickeln, um einen fürsorglicheren Umgang mit der eigenen Person zu finden³ (S. 10). 

Vorteile von Achtsamkeit im Unternehmen

Durch diese Fähigkeiten kann eine sogenannte “Verringerung von affektiver Reaktivität”¹⁰ (S. 7) bewirkt werden. Vereinfacht gesagt bedeutet dies, dass trainiert wird, zu verhindern, auf negative Impulse mit negativen Emotionen zu reagieren. Die ausübende Person nimmt belastende Gefühlszustände wie Stress bewusster wahr und kann früher intervenieren, ohne dass Handlungen im “Autopiloten”³ (S. 8) ausgeführt werden. Darüber hinaus trainiert Achtsamkeit Fähigkeiten wie Akzeptanz, (Selbst-)Vertrauen und das Loslassen von Belastungen¹⁰ (S. 13). Zudem konnten Studien die positive Wirkung von Achtsamkeit auf die Aufmerksamkeitsspanne der Probanden nachweisen, was im Arbeitskontext zu einer fokussierteren Arbeitsweise Ihrer Mitarbeitenden führen kann¹⁰.

Die (positive) Wirkung von Achtsamkeit kann sowohl physiologisch⁶ (S. 23 ff., S. 25 ff.) als auch neuronal⁷ (S. 35 ff.) gemessen werden. Das Konzept wird allerdings vermutlich nicht für jeden Ihrer Mitarbeitenden geeignet sein. Manche Personen benötigen andere Lösungsansätze zum Umgang mit Stress.

Achtsamkeit im Unternehmen implementieren

Um ein Achtsamkeitskonzept im Rahmen einer betrieblichen Gesundheitsförderung erfolgreich in Ihr Unternehmen zu implementieren, wurden 5 Bedingungen ausgemacht, die dafür erfüllt sein sollten¹¹:

1. Allgemeine Rahmenbedingungen¹¹ (S. 202)

Sie als Arbeitgeber müssen Rahmenbedingungen schaffen, die den Beschäftigten die Teilnahme an einem Achtsamkeitstraining ermöglichen. Dazu gehört bspw. die Möglichkeit der Teilnahme während der Arbeitszeit sowie geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

2. Trainingssetting¹¹ (S. 202)

Meint einen konkreten, zeitlichen Ablauf des Übungsprogramms. Empirische Untersuchungen haben gezeigt, dass bspw. ein Rahmen mit wöchentlich acht Terminen á zwei bis zweieinhalb Stunden zu Erfolgen führt.

3. Achtsamkeitstrainer¹¹ (S. 202 ff.)

Einen guten Trainer zeichnen besonders drei Eigenschaften aus: eine persönliche Überzeugung, die Fähigkeit, Inhalte verständlich transportieren zu können und durch Vorleben der Achtsamkeitspraxis in den Teilnehmenden eine intrinsische Motivation zu wecken.

4. Unternehmen/Organisation¹¹, 2019, (S. 203)

Damit die Implementierung gelingt, muss das Thema Gesundheit in Ihrem Unternehmen in der Unternehmenskultur auf allen Hierarchieebenen Einzug und Akzeptanz finden. Führungskräfte müssen “ganzheitlich führen”, also neben der Autoritätsfunktion auch soziale Aspekte berücksichtigen, authentisch auftreten und eine gesunde Fehlerkultur in ihren Teams etablieren.

5. Teilnehmende¹¹ (S. 203)

Sind alle Rahmenbedingungen geschaffen, kann Achtsamkeitstraining nur funktionieren, wenn die Teilnehmenden dem Thema mit Interesse und Offenheit gegenübertreten – hier ist jeder selbst dazu angehalten, das Engagement aufzubringen, um entsprechende, persönliche Resultate zu erzielen.

Kosten für Achtsamkeit im Unternehmen


Im Jahr 2023 lag der Durchschnitt von Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tagen) pro Beschäftigte bei 21,0 Tagen. 16 % der AU-Tage wurden durch psychische Erkrankungen verursacht, die durchschnittliche Dauer der durch psychische Erkrankungen verursachten AU-Tage lag bei 48 Tagen. Die Kosten durch Produktionsausfälle beliefen sich dadurch im Jahr 2023 auf ca. 35,4 Milliarden Euro, was einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,8 % entsprach¹². Die direkten Kosten für das Gesundheitssystem beliefen sich 2023 auf insgesamt etwa 63,3 Milliarden Euro oder 780 € pro Kopf¹³.

Diesen Kosten gegenübergestellt variieren die Preise für ein Achtsamkeitstraining wie dem bereits erwähnten MBSR-Programm durch ausgebildete MBSR-Trainer, je nach Angebot, Umfang, Dauer etc. Für diesen Blogbeitrag wurden daher ausgewählte Angebote verglichen und variierten zwischen 180 €¹⁴ – 398 €¹⁵ pro Person. Zwar können die Kosten dieser Maßnahmen nicht direkt den potenziellen Kosten für das Gesundheitssystem gegenübergestellt werden. Die Zahlen verdeutlichen allerdings, dass Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Relation gesehen verhältnismäßig günstig sind und einen Beitrag zur Verringerung von Ausfallkosten leisten können.

Das Einkommensteuergesetz (EStG), § 3 Nr. 34 erlaubt es Arbeitgebern zudem, Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung bis zu 600 € pro Jahr steuerfrei zu übernehmen¹⁶. Auch unter diesem Aspekt kann sich die Investition in die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden somit lohnen.

Fazit

Bei den genannten Zahlen handelt es sich lediglich um Durchschnittswerte. Es gibt viele Arbeitsausfälle, denen keine psychische Ursache zugrunde liegt. Daher sollte das Portfolio Ihrer betrieblichen Gesundheitsförderung breiter gestreut sein, bspw. mit Rückenschulen oder Sehtests. Die Zahlen können jedoch ein Indikator dafür sein, dass Prävention vergleichsweise günstig ist, im Gegensatz zu den potenziellen Kosten durch Arbeitsausfälle und damit verbundenen Produktionsausfällen und Kosten für das Gesundheitssystem. 

Achtsamkeit und sonstige Stressbewältigungsstrategien können zudem die Lebensqualität der Teilnehmenden erheblich verbessern. Im Idealfall hat dies einen positiven Einfluss auf das private Umfeld der jeweiligen Person und führt dadurch zu einem gesellschaftlichen Mehrwert. Hinzu kommt, dass ein aktives Gesundheitsmanagement nicht nur die Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden fördern, sondern im Idealfall auch Produktionsausfälle reduzieren, Wertschätzung gegenüber Ihren Mitarbeitenden zum Ausdruck bringen und durch eine höhere Zufriedenheit die Bindung an Ihr Unternehmen erhöhen kann.

Weitere Beiträge von Studierenden der Hochschule Hannover, unter anderem zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement, finden Sie hier.

Quellenverzeichnis

¹ dpa. (2026). Standort Deutschland: Mühsam aus der Krise – Industrie streicht über 120.000 Jobs. Online unter https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/konjunktur-industrie-baut-2025-mehr-als-120000-jobs-in-deutschland-ab/100200930.html [Abruf am 28.04.2026]

²  Statistisches Bundesamt (o. J.): Inflationsrate im März 2026 bei +2,7 %. Online unter https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/04/PD26_127_611.html [Abruf am 28.04.2026]

³ Eßwein, Jan (2023): Achtsamkeit am Arbeitsplatz. Wie Organisationen eine Zukunftskompetenz in Prävention und Gesundheitsförderung einsetzen. Online unter https://www.iga-info.de/fileadmin/redakteur/Veroeffentlichungen/iga_Wegweiser/Dokumente/iga.Wegweiser_Achtsamkeit_am_Arbeitsplatz.pdf 

⁴  TK – Die Techniker (2025): Stressreport 2025. Online unter https://www.tk.de/resource/blob/2207446/19c9824592652569ea05973fbdc1b6c9/tk-stressreport-2025-data.pdf 

⁵ Koutra, Katerina, Mouatsou, Chrysi., & Psoma, Sofia (2023): The Influence of Positive and Negative Aspects of Perfectionism on Psychological Distress in Emerging Adulthood: Exploring the Mediating Role of Self-Compassion. In: Behavioral Sciences, Jg. 13, H. 11, S.  1-15. Online unter https://doi.org/10.3390/bs13110932

⁶ Schmid, Regina F.; Thomas, Joachim (2019): Physiologische Aspekte der Achtsamkeit. In: Chang-Gusko, Yong-Seun; Heße-Husain, Judith; Cassens, Manfred & Meßtorff, Claudia (Hrsg.). Achtsamkeit in Arbeitswelten: Für eine Kultur des Bewusstseins in Unternehmen und Organisationen. Springer Fachmedien Wiesbaden. Online unter https://doi.org/10.1007/978-3-658-25673-9

⁷ Heße-Husain, Judith; Meßtorff, Claudia (2019): Neuroimmunologie der Achtsamkeit. In: Chang-Gusko, Yong-Seun; Heße-Husain, Judith; Cassens, Manfred & Meßtorff, Claudia (Hrsg.). Achtsamkeit in Arbeitswelten: Für eine Kultur des Bewusstseins in Unternehmen und Organisationen. Springer Fachmedien Wiesbaden. Online unter https://doi.org/10.1007/978-3-658-25673-9

⁸ Wallach, Harald (2022).  Stichwort: Achtsamkeit. In: Dorsch Lexikon der Psychologie. Online unter https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/achtsamkeit  [Abruf am 28.04.2026]

⁹ MBSR-Verband (o. J.): Achtsamkeit mit MBSR. . Online unterhttps://www.mbsr-verband.de/achtsamkeit/mbsr [Abruf am 28.04.2026]

¹⁰Chang-Gusko, Yong-Seun (2019): Geschichte und Definitionen von Achtsamkeit. In: Chang-Gusko, Yong-Seun; Heße-Husain, Judith; Cassens, Manfred & Meßtorff, Claudia (Hrsg.). Achtsamkeit in Arbeitswelten: Für eine Kultur des Bewusstseins in Unternehmen und Organisationen. Springer Fachmedien Wiesbaden. Online unter https://doi.org/10.1007/978-3-658-25673-9

¹¹Hiendl, Christoph O. (2019): Achtsamkeit in Arbeitswelten – Mögliche Umsetzungsszenarien in Großunternehmen. In: Chang-Gusko, Yong-Seun; Heße-Husain, Judith; Cassens, Manfred & Meßtorff, Claudia (Hrsg.). Achtsamkeit in Arbeitswelten: Für eine Kultur des Bewusstseins in Unternehmen und Organisationen. Springer Fachmedien Wiesbaden. Online unter https://doi.org/10.1007/978-3-658-25673-9

¹² dgppn (2025): Basisdaten Psychische Erkrankungen, Stand: Februar 2025. Online unter https://www.dgppn.de/_Resources/Persistent/a71c6af0841eb0236690e3d360630418d5f56c24/2025_DGPPN_Basisdaten%20Psychische%20Erkrankungen.pdf 

¹³Janson, Matthias. Infografik: Welche Krankheiten sind am kostenintensivsten? Statista Daily Data. Online unter https://de.statista.com/infografik/34983/kosten-durch-krankheiten-und-koerperliche-schaeden-in-deutschland [Abruf am 28.04.2026]

¹⁴Wolf, Suzan (o. J.): Achtsamkeitstraining für Unternehmen. Online unter https://www.suzan-wolf.de/unternehmen [Abruf am 28.04.2026]

¹⁵wegezumsein (o. J.) MBSR – Stressbewältigung durch Achtsamkeit. Online unter https://www.wegezumsein.com/seminar-event-fuer-unternehmen/mbsr-stressbewaltigung-durch-achtsamkeit-8-wochen-kurs-fur-den-beruf/ [Abruf am 28.04.2026]

¹⁶Bundesministerium der Finanzen(2023): Umsetzungshilfe zur steuerlichen Anerkennung. In: Amtliches Lohnsteuer-Handbuch—LStH 2023 BMF. Online unter https://esth.bundesfinanzministerium.de/lsth/2023/B-Anhaenge/Anhang-18c/anhang-18c.html [Abruf am 28.04.2026]